Im Rat ging es diesmal um ein sehr erstes Thema.

Wir haben beantragt, dass die Stadt Bad Laasphe dem Bündnis Seebrücke beitritt und sich zum sicheren Hafen erklärt.

Des Weiteren soll die Stadt Bad Laasphe ihre Solidarität gegenüber allen Menschen auf der Flucht erklären und von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind fordern.

Die Stadt Bad Laasphe soll sich weiterhin für eine menschenwürdige Aufnahme, Unterbringung und Integration von geflüchteten Menschen einsetzen, erklärt sich in diesem Sinne zu einem „sicheren Hafen“ für Geflüchtete und unterstützt die Forderungen der internationalen Bewegung „Seebrücke“. Die Stadt soll daher der Bundes- und Landesregierung an, zusätzlich zum üblichen Aufnahmeverfahren für Geflüchtete und Asylsuchende, flüchtende Menschen aufzunehmen anbieten.

Das Bündnis SEEBRÜCKE setzt sich dafür ein, dass Menschen, die fliehen mussten, einen Ort zum Ankommen finden – einen Sicheren Hafen. Dort, wo die Bundespolitik ihrer Verantwortung nicht gerecht wird, muss die kommunale Politik tätig werden. Daher soll die Stadt Bad Laasphe sich zum Sicheren Hafen erklären.

Wie sich ein Großteil der dem Rat zugehörigen Mitglieder sicher noch erinnert, hat im Zeitraum von 1996 bis 2017 die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Bad Laasphe 1.935 Bewohner*innen verloren. Die Infrastruktur hat sich dabei vom Umfang nicht wesentlich verringert, eher im Gegenteil. Eine Aufnahme von mehr Menschen als nach den Quotenregeln von Bund und Land vorgesehen, sollte unsere Stadt daher vor keine unlösbaren Probleme stellen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter https://seebruecke.org/sichere-haefen oder https://staedte-sicherer-haefen.de

Unser Antrag wurde mehrheitlich vom Rat abgelehnt!

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